Datenschutzerklärung

Verantwortliche

Katrin Renz
katrin.renz10@gmail.com

Welche Daten gespeichert werden

Zur Anmeldung: die E-Mail-Adresse. Wer sich über Google anmeldet, zusätzlich Name und Profilbild, so wie Google sie übermittelt.

Zur Mannschaft: Anzeigename, Rolle im Team, Rechte in der App, Beitrittsdatum und — freiwillig und selbst eingetragen — die Spielposition, ein Wohnort als Ortsangabe (nicht die genaue Adresse), die Art der Anreise und ein Kfz-Kennzeichen für die Fahrtkostenabrechnung. Das Kennzeichen sieht nur, wer die Abrechnung macht. Außerdem der Geburtstag, nur Tag und Monat ohne Jahr: Das eigene Team sieht ihn auf der Startseite und bekommt am Tag eine Erinnerung. Man kann ihn jederzeit unter „Meine Angaben“ ändern oder mit „Lieber nicht verraten“ wieder entfernen.

Zum Spielbetrieb: Zu- und Absagen zu Spieltagen, übernommene Dienste, die Aufteilung von Aufbau und Catering und — sofern der Fahrtplan benutzt wird — Fahrgemeinschaften und Treffpunkte.

Nicht gespeichert werden: Telefonnummern, Zahlungsdaten, Gesundheitsdaten oder andere besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO. Es gibt keine Werbung, keine Weitergabe an Werbenetzwerke und kein seitenübergreifendes Tracking.

Gezählt wird dagegen, wie oft und wie lange die einzelnen Bildschirme der App benutzt werden — zusammengezählt, und ohne festzuhalten, wer welche Seite besucht hat. Der Abschnitt Nutzungsmessung beschreibt das im Einzelnen.

Wozu, und auf welcher Rechtsgrundlage

Die Daten dienen ausschließlich der Organisation der Mannschaft: Spielplan, Fahrten, Dienste, Abrechnung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — die Nutzung der Anwendung ist der Zweck, zu dem die Daten eingegeben werden — und im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, das berechtigte Interesse einer Mannschaft daran, ihre Spieltage zu organisieren. Freiwillige Angaben wie Position, Wohnort oder Geburtstag beruhen auf Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) und können jederzeit gelöscht werden, indem man das Feld leert.

Spielberichte und Statistik

Für Tabelle und Statistik übernimmt die App Ergebnisse und Spielberichte, die der Volleyballverband öffentlich veröffentlicht (SAMS: Spielplan, Live-Ticker, Spielberichtsbögen). Aus den Spielberichten der Ligen ab Regionalliga werden für alle Mannschaften der Liga — nicht nur die eigene — Vor- und Nachname, Rückennummer und Position der Spielerinnen gespeichert, dazu, in welchen Sätzen sie auf dem Feld standen, wer Kapitänin und wer MVP war. Geburtsdaten und Fotos, die SAMS ebenfalls führt, werden nicht übernommen.

Sehen können diese Einzelwerte nur Trainerinnen und Admins eines Teams; jede Spielerin sieht ihre eigenen. Die Werte stehen hinter der Anmeldung, sind nicht durchsuchbar und werden nicht weitergegeben. Eine Spielerin der eigenen Mannschaft wird ihrem Konto nur zugeordnet, wenn ihr Name im Spielbericht eindeutig zu ihrem Namen in der App passt.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: das berechtigte Interesse einer Mannschaft, ihre eigenen Spiele und die ihrer Liga auszuwerten, an Daten, die der Verband bereits öffentlich macht. Wer in einem Spielbericht steht und nicht in dieser Statistik erscheinen möchte, kann nach Art. 21 DSGVO widersprechen — eine Nachricht an die oben genannte Verantwortliche genügt.

Live-Scouting

Alle Mitglieder eines Teams können während eines Spiels ihres Teams Aktionen der eigenen Spielerinnen bewerten, etwa eine Annahme als „perfekt“ oder einen Angriff als „Fehler“. Sehen kann diese Bewertungen nur das Trainerteam (Trainerin und Admins) — auch die bewertete Spielerin selbst nicht, und wer bewertet hat, nur ihre eigenen Eingaben, damit sie sie zurücknehmen kann. Andere Teams des Vereins und andere Vereine haben keinen Zugriff. Gespeichert werden je Bewertung die Spielerin, die Aktion, die Bewertung, der Satz und die Uhrzeit — keine Freitext-Notizen. Bei Aufschlag, Angriff und Abwehr kann zusätzlich der Weg des Balls auf dem Feld gespeichert werden (von wo nach wo), dazu Spielstand, die Rotation beider Mannschaften und wer aufschlägt. Ohne Netz in der Halle liegen die Bewertungen zunächst auf dem Handy der Scouterin und werden gesendet, sobald wieder Verbindung besteht.

Damit der Scouting-Bildschirm auch nach einem Neuladen ohne Netz wieder erscheint, legt der Browser eine Kopie genau dieser einen Seite auf dem Gerät ab. Sie enthält nur, was die Seite ohnehin zeigt — etwa die Namen des eigenen Kaders —, verlässt das Gerät nicht und wird beim Abmelden gelöscht, ebenso beim Wechsel in ein anderes Team oder zu einer anderen Anmeldung und spätestens zwei Tage nach dem Spiel.

Auch Aktionen von Spielerinnen der gegnerischen Mannschaft können bewertet werden. Von ihnen wird nur die Trikotnummer gespeichert — kein Name und keine Verknüpfung mit einer Person. Was über den Gegner eines Spiels erfasst wurde, sieht das ganze Team in der Auswertung dieses Spiels, dort nur mit Trikotnummer; Namen aus den Spielberichten sieht nur das Trainerteam.

Zur Vorbereitung auf ein Team fasst die App diese Bewertungen beim Anzeigen je Spielerin zusammen, über alle unsere Spiele gegen dieses Team: Die Trikotnummer wird dafür je Spiel über die Aufstellung aus dem Spielbericht genau dieses Spiels einem Namen zugeordnet (siehe „Spielberichte und Statistik“). Über mehrere Spiele wird eine Gegnerin an diesem Namen innerhalb ihres Teams wiedererkannt, weil Trikotnummer und Spielerkennung des Verbands wechseln können. Gespeichert wird diese Zuordnung nicht. Lässt sich eine Nummer nicht eindeutig zuordnen, bleibt sie eine Nummer; tragen zwei Spielerinnen eines Teams denselben Namen, werden sie nicht zusammengelegt.

Satz, Spielstand, Aufschlag und Aufstellungen kommen aus dem öffentlichen Live-Ticker des Verbands: Das Handy der Scouterin verbindet sich dafür direkt mit backend.sams-ticker.de, das so – wie bei jedem Aufruf der Ticker-Seite – ihre IP-Adresse sieht. Namen und Aufstellungen der Gegnerinnen aus dem Ticker werden nur angezeigt, nicht gespeichert. Nennt der Ticker keine Zuspielerin, kann das Trainerteam sie antippen: Dann wird für dieses Spiel je Mannschaft gespeichert, wer zuspielt (die Spielerkennung aus dem Ticker), damit die Rotation stimmt — und auf Wunsch dauerhaft als Position dieser Spielerin, wie sie das Trainerteam auch auf der Gegnerseite korrigieren kann (siehe „Spielberichte und Statistik“). Mit dem Zurücksetzen des Spiels geht die Markierung mit.

Scouten mehrere dasselbe Spiel, sehen alle dieselbe Aufstellung, denselben Spielstand und dieselben Bewertungen des Gegners; die Bewertungen der eigenen Spielerinnen nur das Trainerteam. Wo der Ticker keine Aufstellung liefert, liegen die von Hand geführte Aufstellung und der Spielstand dafür je Spiel auf dem Server. Damit jede sieht, wer gerade welche Aufgabe übernommen hat (etwa „Anna: Gegner · Angriff“), meldet sich das Handy alle paar Sekunden mit Name und gewählten Aufgaben. Diese Angabe verschwindet nach einer halben Minute ohne Meldung vom Bildschirm, beim Verlassen der Seite sofort, und wird spätestens nach zwei Stunden gelöscht. Wer welche Bewertung getippt hat, wird nicht gespeichert.

Trainerin und Admins können das Scouting eines Spiels zurücksetzen: dann werden alle Bewertungen dieses Spiels, Spielstand und Aufstellung gelöscht, auch was auf den Handys noch nicht gesendet war. Festgehalten wird nur, wann zuletzt zurückgesetzt wurde und von wem — damit die anderen sehen, warum ihre Liste leer ist. Wird diese Person gelöscht, entfällt der Name.

Die Coach-Ansicht eines Spiels fasst diese Bewertungen für den Moment im Spiel zusammen (etwa wohin die aktuelle Aufschlägerin des Gegners meist schlägt); gespeichert wird dafür nichts Neues — nur die von Hand eingestellte Rotation und Aufschlägerin, die zuletzt gesehenen Spielstände, der letzte Stand des Live-Tickers und bei „Wenn ich reinkomme“ die gewählte Spielerin, und das alles nur auf dem eigenen Handy. Auch die Spielerinnen des Teams können sie jederzeit für die eigenen Spiele öffnen — zur Vorbereitung, während des Spiels und danach, auch wenn sie für das Spiel abgesagt haben; andere Teams des Vereins und andere Vereine nicht. Sie sehen dort ausschließlich, was über den Gegner erfasst wurde (Aufschlagziele, Angriffsrichtungen, Annahme der Gegnerinnen, nur mit Trikotnummer — um eine Gegnerin aus früheren Spielen wiederzuerkennen, bekommt ihr Handy nur eine verschlüsselte Kennung, aus der sich kein Name ablesen lässt), Positionen und daraus folgende Hinweise — keine Bewertung einer eigenen Spielerin, auch nicht der eigenen, und keine daraus abgeleitete Aussage über eine Mitspielerin. Der Server schickt ihnen diese Bewertungen gar nicht erst.

Sehen und erfassen können die Bewertungen nur Trainerinnen und Admins der eigenen Mannschaft. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: das berechtigte Interesse der Mannschaft, ihr Spiel auszuwerten. Jede Spielerin kann Auskunft über ihre Bewertungen verlangen (Art. 15 DSGVO) und widersprechen (Art. 21 DSGVO). Wird eine Person gelöscht, werden ihre Bewertungen mitgelöscht.

Nutzungsmessung

Damit die Betreiberin sieht, welche Bildschirme wirklich benutzt werden und welche niemand öffnet, zählt die Anwendung ihre eigene Nutzung mit. Sie tut das selbst: kein fremder Analysedienst, kein Werbenetzwerk, kein zusätzlicher Verarbeiter. Die Zahlen liegen in derselben Datenbank in Frankfurt wie alles andere (siehe unten).

Gezählt wird: die Routenschablone — also etwa „Spielplan“ oder „Spieltag“, nicht die tatsächlich aufgerufene Adresse und nie das, was hinter dem Fragezeichen steht —, die Zahl der Aufrufe und die zusammengerechnete Verweildauer. Alles das landet in einer Zeile pro Verein, Tag und Route, die bei jedem Aufruf hochgezählt wird. Daneben steht je Verein und Tag eine einzige weitere Zahl: wie viele Personen die Anwendung an diesem Tag überhaupt geöffnet haben — ohne Bezug zu irgendeiner Seite.

Es wird an keiner Stelle festgehalten, wer welche Seite besucht hat. Es gibt kein Feld für die Person, keine Sitzungskennung, keine IP-Adresse, keine Angabe zu Gerät oder Browser und keine Herkunftsseite — weder in den Zählern noch irgendwo daneben. Auch nicht vorübergehend: es entsteht gar nicht erst eine Zeile je Aufruf, die man später anonymisieren müsste. Es gibt also zu keinem Zeitpunkt etwas, dem sich entnehmen ließe, ob eine bestimmte Spielerin eine bestimmte Seite je geöffnet hat.

Damit „wie viele Personen“ eine ehrliche Zahl ist und nicht dieselbe Person fünfmal zählt, wird pro Tag ein Zufallswert erzeugt und daraus je Person ein Streuwert gebildet, der nichts weiter sagt als „an diesem Tag schon gezählt“. Dieser Streuwert steht für sich: er ist mit keiner Seite verbunden, nur mit dem Tag. Auch diese Hilfsliste verrät deshalb nicht, wer wo war — sie könnte es selbst dann nicht, wenn man sie zurückrechnete. Sie wird trotzdem nach zwei Tagen gelöscht, zusammen mit dem Zufallswert des Tages, weil sie dann nicht mehr gebraucht wird. Am Folgetag ist der Wert derselben Person ohnehin ein anderer, es entsteht also auch über die Tage hinweg keine Spur. Die zusammengezählten Zahlen selbst enthalten keinen Personenbezug und bleiben erhalten.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, das berechtigte Interesse daran zu wissen, welche Teile der Anwendung gebraucht werden — und welche gebaut, aber nie benutzt wurden. Gegen diese Verarbeitung kann nach Art. 21 DSGVO jederzeit Widerspruch eingelegt werden, formlos an die oben genannte Adresse. Ehrlicherweise gehört dazu: an den Zählern selbst gibt es hinterher nichts zu löschen, weil in ihnen niemand steht.

Sehen kann diese Zahlen die Betreiberin, und zwar über alle Vereine hinweg — es ist die Auswertung der Anwendung, nicht die einer einzelnen Mannschaft. Innerhalb eines Vereins sieht sie niemand, weitergegeben wird nichts.

Cookies

Es werden ausschließlich technisch notwendige Cookies gesetzt: eines für die Anmeldung und eines zum Schutz vor Cross-Site-Request-Forgery. Wer sich per E-Mail anmeldet, bekommt zusätzlich für höchstens 15 Minuten eines mit der eigenen E-Mail-Adresse, damit der Code aus der Mail ihr zugeordnet werden kann. Alle sind für den Betrieb erforderlich, werden nicht zur Analyse verwendet und brauchen deshalb keine Einwilligung. Aus demselben Grund gibt es hier kein Cookie-Banner.

Das gilt auch für die oben beschriebene Nutzungsmessung: sie legt nichts auf dem Gerät ab — kein eigenes Cookie, nichts im lokalen Speicher, nichts in der Sitzungsablage des Browsers. Sie zählt serverseitig hoch. Weil die Einwilligungspflicht für Cookies (§ 25 TDDDG) genau am Ablegen und Auslesen auf dem Gerät hängt, ändert die Messung an den beiden Sätzen darüber nichts.

Zusätzlich wird das gewählte Farbschema (hell, dunkel oder „System“) im lokalen Speicher des Browsers abgelegt. Dieser Eintrag enthält nichts als dieses eine Wort, verlässt das Gerät nicht und dient ausschließlich der Darstellung — auch er ist damit technisch notwendig und nicht einwilligungspflichtig. Löschen lässt er sich, indem man wieder „System“ auswählt oder die Websitedaten im Browser entfernt.

Was an ein Sprachmodell geht

An drei Stellen arbeitet die Anwendung mit einem Sprachmodell. Jedes Mal läuft das bei einem Anbieter in den USA — Google (Gemini) oder Anthropic (Claude), siehe die Liste unten —, und jedes Mal ist die Übermittlung über Standardvertragsklauseln abgesichert. Es findet keine Verarbeitung ausschließlich innerhalb der EU statt; das wäre eine Zusage, die diese Anwendung heute nicht einhalten könnte.

Beim Melden eines Anliegens („Fehler melden“) führt das Modell das Gespräch: übermittelt werden die Sätze, die dabei selbst eingetippt werden, so wie sie eingetippt wurden. Wer dort eine Telefonnummer, eine Adresse oder den Namen einer Mitspielerin hinschreibt, übermittelt sie mit. Erst auf dem Weg nach draußen — wenn aus dem Anliegen ein Eintrag im Aufgabenverzeichnis wird — werden E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Kennzeichen, IBANs und Koordinaten maschinell entfernt. Wer nicht möchte, dass etwas an ein Modell geht, schreibt es dort nicht hinein; die Funktion ist freiwillig und für die Nutzung der App nicht nötig.

Beim Einlesen der Vereinsdienste lädt eine Administratorin die Einteilungsdatei des Vereins hoch, und das Modell sagt, welche Spalte was bedeutet. Übermittelt wird dafür der Inhalt dieser Datei als Raster aus Zellen. Dabei gilt eine Einschränkung, die hier offen benannt und nicht schöngeredet wird: die Namen des eigenen Kaders werden vor dem Aufruf durch Platzhalter ersetzt — Namen anderer Mannschaften, die in derselben Vereinsdatei stehen, werden es nicht und erreichen den Anbieter. Eine verlässliche Regel für Personennamen gibt es nicht: sie würde Hallenkürzel und Mannschaftscodes mit wegschneiden. Die Datei ist eine vereinsweit verteilte Einteilung, kein vertrauliches Dokument — das ist die Abwägung, auf der diese Funktion beruht.

Beim Spielbericht schreibt das Modell (Anthropic) einen Entwurf aus Stichpunkten, die die Berichtschreiberin vorher geprüft hat: Ergebnis, wer wie viel gespielt hat, MVP, Aufschlagserien, das Trainerteam laut Spielbericht, eigene Punkte. Übermittelt werden nur die Stichpunkte mit Haken, also auch die Namen der Spielerinnen darin, dazu die letzten fertigen Berichte der Mannschaft, damit der neue nicht gleich klingt. Wer die Besprechung der Mannschaft aufnimmt, schickt die Aufnahme einmal an Google (Gemini), zusammen mit den Namen des Kaders, damit sie richtig geschrieben werden. Zurück kommen Stichpunkte und ein Transkript, in dem die Sprecherinnen nur nummeriert sind, nie mit Namen. Gespeichert werden nur die Stichpunkte. Das Transkript sieht die Schreiberin einmal direkt nach der Aufnahme zum Nachprüfen; nach dem Neuladen ist es weg. Die Aufnahme selbst wird weder in der App noch bei Google gespeichert. Aufgenommen wird nur offen: alle im Raum wissen, dass das Telefon mitläuft.

In allen drei Fällen gilt: Das Modell bekommt nur, was oben steht. Es bekommt keinen Zugriff auf die Datenbank, keine Wohnorte, keine Telefonnummern und keine Kennzeichen, und es kann in der Anwendung nichts auslösen — was es antwortet, ist ein Vorschlag, den entweder ein Mensch freigibt oder der als Text neben den eigenen Worten steht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für den Import (die Organisation der Dienste) und den Spielbericht (die Berichterstattung des Vereins über seine Spiele), Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO für das Anliegen-Interview, das niemand benutzen muss, und für die Aufnahme, die nur mit dem Einverständnis der Anwesenden läuft.

Wer sonst Daten verarbeitet

Kalender-Abo

Wer den Spielplan in seinen Kalender holt, bekommt dafür eine geheime Adresse. Diese Adresse ist der Zugang — Kalender-Apps können sich nicht anmelden. Wer sie weitergibt, gibt die Spieltermine der Mannschaft weiter. Sie lässt sich jederzeit neu erzeugen, womit die alte sofort ungültig wird.

Für Vereinsmitglieder ohne Team gibt es ebenso ein Abo der Hallenzeiten: es enthält die Zeiten der Teams, denen sie im Hallenplan zugeordnet sind, und freigegebene Zeiten, die sie übernehmen könnten — jeweils Team, Halle und Uhrzeit, keine Namen von Personen. Auch diese Adresse lässt sich neu erzeugen oder ganz abschalten.

Wie lange

Solange die Person Teil der Mannschaft ist. Wird ein Team gelöscht, werden alle zugehörigen Daten mitgelöscht. Anmelde-Sitzungen laufen nach 30 Tagen ohne Nutzung ab; ein Abmelden löscht sie sofort — auch serverseitig, nicht nur im Browser.

Für Spielberichte und Statistik: so lange, wie das Team, das der Liga folgt, in der App besteht; wird es gelöscht, gehen die Daten aus den Spielberichten mit.

Für den Vereinsbereich: solange die Person Vereinsmitglied ist. Wer den Verein verlässt oder entfernt wird, dessen Vereinsmitgliedschaft wird gelöscht, mit ihr die Zuordnungen zu Teams des Hallenplans und die Kalenderadresse, die damit sofort ungültig wird. Wird die Person ganz gelöscht, gehen auch ihre offenen Einladungen mit; wen sie schon eingeladen hatte, der bleibt Mitglied.

Für die Nutzungsmessung: der Tages-Zufallswert und die daraus gebildeten Streuwerte werden nach zwei Tagen gelöscht. Die zusammengezählten Zahlen bleiben — sie enthalten keinen Personenbezug.

Deine Rechte

Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21). Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Für all das reicht eine Nachricht an die oben genannte Adresse.

Außerdem besteht ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde, zuständig ist der Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg.

Hallenplan

Nutzt dein Verein den Hallenplan, sehen Trainer:innen, Admins und freigeschaltete Mitglieder aller Teams des Vereins sowie die Vereinsmitglieder (siehe Vereinsbereich) die Hallenzeiten aller Teams: Team, Halle, Uhrzeit, den im Plan genannten Verantwortlichen und welches Team eine freie Zeit übernommen hat. Dafür speichern wir den Hallenplan des Vereins und, wer eine Zeit freigegeben oder übernommen hat. Kontaktdaten und Kader anderer Teams sind dort nicht zu sehen, und nichts davon verlässt den Verein. Eine hochgeladene Datei wird nur gelesen, nicht gespeichert.

Vereinsbereich

Man kann einem Verein auch ohne Team angehören — als Abteilungsleitung oder als Vereinsmitglied, etwa wer nur den Hallenplan braucht. Dafür speichern wir: die Person mit ihrem Anzeigenamen, den Verein, die Rolle, wann und von wem sie eingeladen wurde, welchen Teams des Hallenplans sie zugeordnet ist (etwa „Herren 2“, damit sie deren Zeiten freigeben kann) und, falls sie ein Kalender-Abo anlegt, dessen geheime Adresse. Für eine Einladung speichern wir den Code, die Rolle, die er vergibt, seine Gültigkeit und wer ihn erstellt hat.

Umgekehrt gilt dasselbe wie überall: eine Vereinsmitgliedschaft öffnet kein Team. Was eine Mannschaft für sich organisiert — Kader, Zu- und Absagen, Fahrten, Dienste, Wohnorte — sieht im Vereinsbereich niemand, auch die Abteilungsleitung nicht. Die Tabellen zeigen nur Ergebnisse und Tabellenstand; die Kader und Einzelwerte aus den Spielberichten (siehe Spielberichte und Statistik) bleiben dem Trainerstab der Teams vorbehalten und sind im Vereinsbereich nicht zu sehen. Nichts davon ist für einen anderen Verein sichtbar.

Rechtsgrundlage ist, wie oben, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — wer beitritt, tut es, um Hallenplan und Tabellen zu nutzen — und im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, das berechtigte Interesse des Vereins, seine Hallenzeiten gemeinsam zu organisieren.

Benachrichtigungen

Wenn du Benachrichtigungen einschaltest, speichern wir die Adresse, die dein Browser dafür vergibt (den Push-Endpunkt und zwei Schlüssel), verknüpft mit deinem Login. Sie dient nur dem Versand und wird gelöscht, wenn du die Benachrichtigungen ausschaltest, wenn der Push-Dienst deines Browsers sie für ungültig erklärt oder wenn dein Login gelöscht wird. Zugestellt wird über den Push-Dienst des Browserherstellers (Apple, Google oder Mozilla); der Inhalt ist für dein Gerät verschlüsselt. Eine Nachricht nennt nur deinen nächsten Schritt — Spielbeginn, Treffzeit, dein Dienst, eine Spielplanänderung — und keine anderen Mitspielerinnen.

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